#24 – Sinope - 1853
Die größte russisch-türkische Seeschlacht!
Ende des 18. Jahrhunderts waren die Grundfesten des Osmanischen Reiches erschüttert worden, was seinen langsamen Niedergang ankündigte. Im darauffolgenden Jahrhundert war es nur noch ein Schatten seiner selbst, ein Reich unter Druck, das zwischen Russland, das eine kompromisslose Expansionspolitik verfolgte, Großbritannien, das um die Stabilität seines Kolonialreichs fürchtete, und Frankreich, das sich zu einer Republik entwickelt hatte, eingeklemmt war.
Doch im trüben Spiel der diplomatischen Beziehungen versucht jeder, den anderen zu täuschen, ohne sich bewusst zu sein, dass der manchmal eingeschlagene Weg unwiderruflich zu einem bewaffneten Konflikt führt. Zuerst streitet man sich über administrative Nichtigkeiten, bevor man Kriegsschiffe entsendet. Am 26. September 1853 erklärte Abdül Medjid I., der 31. osmanische Sultan, unter dem Druck der kriegslüsternen Parteien und aus Angst vor einem Volksaufstand Russland den Krieg. Zwei Monate später tauchen die russischen Seestreitkräfte im Schwarzen Meer vor dem Hafen von Sinope auf. Es war der 30. November 1853 und ein osmanisches Geschwader lag dort friedlich vor Anker.
Mitwirkende
- Zeichner: Jean-Yves Delitte
Auflage
Externe Quellen
- PPM Vertrieb: https://www.ppm-vertrieb.de/artikel::320782.html
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